Donnerstag, 21. November 2013

die ungewollte Isabel Marant pour H&M Woche

Mädels, es tut mir leid. Die Posts werden auch langsam langweilig. Wir sind auch bald durch - so viele Teile habe nicht mehr im Repertoire :-)




Blazer Zara/Sweater unknown (from a swedisch store)/skirt Isabel Marant pour H&M/Sneaker Isabel Marant

Neu entdeckt: Vestaire Collective

Ein Onlineshop, der keine Vintage Wünsche offen lässt:
In keinem Shop kann man so durch die letzten Kollektionen seines Lieblingsdesigners stöbern wie hier. Und man wird auch fündig. Jeden Tag kommen unzählige neue Teile herein, die es eigentlich unmögich machen, sich noch auf etwas anderes als "Durchstöbern zu konzentrieren. Nie war Vintageshopping so schön: wühlen, suchen, finden... und das ganz einfach vom Sofa aus:

http://www.vestiairecollective.com/








Mittwoch, 20. November 2013

Auf der Suche nach "Wow Pumps" zum "Wow Preis"

Die Suche nach einem BESONDEREN Schuh, der auch vielleicht noch etwas erzählt, das ist so schwierig zu finden wie die Nadel im Heuhaufen. In meinem Falle lege ich auch noch etwas Wert auf Qualität. Und ich lege Wert darauf, dass es Schuh nicht unbedingt ein Vermögen kostet - vor allem, wenn ich eigentlich "nur" abends darauf herumlaufe. Das geht nicht unbedingt einher, denn erschwingliche und spannende Pumps findet man leider nicht an jeder Ecke.

Da die Weihnachtszeit näher rückt und damit auch alle Feste, auf denen man auf hohen Hacken sich durch Schnee und Matsch quält, sich die Zehen abfriert und nach ca zwei Stunden nicht mehr auf dem Zahnstocher stehen kann, habe ich einige Onlineshops durchstöbert auf der Suche nach einem Schuh, für den es sich zu leiden lohnt. Bei Zalando bin ich auf drei Exemplare gestossen, die postwendend in mein Einkaufskörbchen gewandert sind:

Cinti - eindeutig eine Nachmache von Valentino, aber mit 140,- CHF erschwinglich

Jean Michel Cazabat - seit Sarah Jessica Parker neben Louboutin und Blahnik ein Must-have, im Sale 310,- CHF



Cinti - die günstigere Variante von JMC, 195,- CHF

Im Reich des Wahnsinns: Isabel Marant pour H&M

Letzte Woche Donnerstag ging es also los: die grosse Schlacht am Isabel Marant-Buffet bei H&M. EIGENTLICH wollte ich ja nur einmal schauen. EIGENTLICH war ich viel zu spät da, nämlich erst um 9 Uhr. EIGENTLICH war ich überhaupt nicht interessiert an der Kollektion. EIGENTLICH... Denn als ich im Laden stand und die Frauen dabei beobachtet hatte, wie sie die Schuhkartons in Ihren Armen stapelten und nicht wussten, wie sie alle Teile auf einmal zur Kasse bringen sollten... da war ich angefixt. Dieser Drang bei Frauen ist doch was Schreckliches: Ich will das auch! BEUTE! Also holte ich mir - entgegen aller voran gegangenen Entscheidungen - doch noch ein Bändchen, um mit der letzten Gruppe noch einmal das Schlachtfeld abschreiten zu können. Schlachtfeld trifft es besser als erst angenommen, denn es war wirklich nichts mehr übrig und einige Frauen prügelten sich um die Einkaufstaschen.

Zu Hause wieder eingetroffen, klemmte ich mich vor den Laptop und musste mit Erschrecken feststellen, dass es einigen Menschen anscheinend nicht wirklich um die Sache ging, sondern eher um Profit. Ebay war und ist nach wie vor voll mit den Sachen und windige Köpfe stellten sogar Dinge ein, die sie selbst noch nicht einmal in den Händen hielten, da im Onlineshop ergattert. Auch auf Facebook war die Hölle los - allerdings eher auf meinem eigenen Profil, den bereits in den frühen Morgenstunden tauschten die Mädels und ich uns aus, was man mitbringen sollte, wenn man die Möglichkeiten hätte. Keiner hatte Möglichkeiten. Natürlich nicht. Und zu guter Letzt ging es im Onlineshop nicht mehr um das Lieblingsstück, sondern um "hauptsache irgendwas". Ich muss gestehen, dass ich geknickt war. Denn eine Freundin ergatterte zumindest ein Teil, ich nicht eines. Das kann einem schon den Tag verhageln.

Abends setzte dann der Gedanke ein "Wie komme ich nun vielleicht doch noch an ein Stück?"

Hier in der Schweiz und anders als in Deutschland war die Umtauschfrist auf zwei Tage beschränkt (übrigens genauso wie die Einkaufszeit am Donnerstag. 10 Minuten pro Gruppe - was soll man da schaffen?. Da unser "Wir machen uns einen schönen Samstag in der Stadt"-Weg uns sowieso an der Filiale vorbeiführte und wir vorher noch genüsslich Frühstücken wollten, verband ich das mit einem ersten Gang um 9.30 Uhr. 30 Minuten nach Öffnung war die Hälfte der Kollektion auf dem Umtauschweg wieder zu H&M gelangt.
Die Filiale war allerdings ansonsten leer: keine Jäger, keine Kunden. Ich packte mir also einen ganzen Arm voll, ging in die Umkleide, platzierte meinen Mann davor und habe in aller Ruhe alles anprobiert. Hätte noch jemand Prosecco gereicht, wäre es der perfekte Shoppingausflug geworden. Tatsächlich stellte sich nicht nur dabei heraus, dass ich am Donnerstag vermutlich alles in der falschen Grösse mitgenommen hätte (Franzosen schneidern mitunter doch recht schmal und bei 10 Minuten Shoppingzeit bleibt keine Zeit fürs Anprobieren), ich hätte mich auch für die falschen Teile entschieden. Denn die Teile, die ich eigentlich für mich auserkoren hatte, waren gar nicht meins.



Leatherjacket Zara, Shirt COS, Skirt Isabel Marant pour H&M

Das Spielchen spielte ich übrigens drei Mal an diesem Tag: dreimal alle Kassen abgeklappert und die Umkleiden, auf der Suche nach Beute. Und ich habe einiges bekommen: zwei Röcke, zwei Hosen! Und die Boots sind auf unerklärliche und mysteriöse Weise auch auf dem Weg zu mir. Jetzt stellt man sich ja am Ende des Tages die Frage: um was geht es hier eigentlich? Um die Klamotten oder ums Haben? Denn ich kann Euch sagen, dass ich noch immer nicht meinen Beutezug beendet habe. Es ist vermutlich was von Beidem: Als Erstes freue ich mich wie eine kleine Schneekönigen über die überraschende Beute meines Samstages. Zum anderen bin ich überzeugt. Nach den ersten Stücken auf meiner Haut, gefiel mir der Easy-Look, die Materialien und der Stil. Ich kenne die Kollektionen von ihr gut, jedoch kann man nicht sagen, dass die Qualität nun wesentlich schlechter ist. Aber - und das ist für mich entscheidend - wesentlich günstiger.

Ob sich der ganze Arbeitseifer gelohnt hat und ob meine momentan geliebten Teile es in die Riege meiner Super-Favorites schafft, das werden wir dann in ein paar Monaten sehen...

Neu entdeckt: aristocrazy Onlineshop

Meine liebe Kollegin aus dem spanischen Büro hat mich auf diesen wundervollen Onlineshop aufmerksam gemacht. Voll gespickt mit kleinen und grossen Schmuckstücken, die das Herz höher schlagen lassen. Alle, die sich in Spanien aufhalten, sollten eines der Geschäfte genauer unter die Lupe nehmen. Für alle anderen hält der Onlineshop alles bereit, was man sich unter dem Weihnachtsbaum wünscht!



www.aristocrazy.com

Dienstag, 19. November 2013

Long skirt


Blazer and Skirt Zara Studio/Shirt H&M/Boots Steve Madden

Montag, 18. November 2013

Relaxed saturday



Coat Mauro Gifoni/Sweater Femmes/Skirt H&M Trend/Scarf Zara/Sneaker Isabel Marant

Sonntag, 17. November 2013

Oversize Shirt




Shirt H&M divided/Blazer Zara Studio/Boots Steve Madden/Scarf from a small boutique in Germany

Isabel Marant pour H&M


Pants Isabel Marant pour H&M/Coat Mauro Gifoni/Blouse H&M Trend/Boots Minelli/Clutch Üterique

Sonntag, 10. November 2013

New haircut, new life!

Ich habe noch nie ganz verstanden, warum man sagt, dass "das Haare abschneiden" bei Frauen auf Trennung hinweist. Wir Frauen sind doch nicht so einfach gestrickt. Ich verstehe die These genauso wenig wie die These der Männer, dass wir sie insgeheim noch immer lieben, auch wenn wir schon lange getrennt sind. Ich kann Euch sagen: Ich gehe meinen Exen gerne aus dem Weg und pflege keinerlei Gefühle, weder Gute noch Schlechte! Ich halte allerings Ihre Gegenwart nicht aus. Nicht, weil ich jeden Tag an sie denken muss, sondern aus Scham. Jede Frau kennt doch das Gefühl von "Was habe ich mir bloss dabei gedacht?" oder es kommen andere peinliche schlimme Erinnerungen hoch. Meinen absoluten Supergau erlebte ich vor einige Jahren in meinem Job. Wie es leider manchmal ist, wenn man in der gleichen Branche arbeitet, traf ich auf meinen Exfreund in einem Projekt. Bei einem Treffen blieb es leider nicht: wir sahen uns ständig. Und das Schlimmste war: er erzählte mir bei jedem Treffen von den Intimkrankheiten seiner Frau, seinem Sexualleben und den Pupsen seiner Kinder. Was war mein erster Gedanke? Richtig: "Hat er sowas auch über mich wildfremden Menschen erzählt, als wir noch zusammen waren?" Argh... seitdem habe ich eine Ex-Sperre. Ich muss sie nicht sehen, Ihnen keine Bussis geben und bloss nicht mit Ihnen reden. Sie versauen jegliche Erinnerung an die gemeinsame Zeit. Oder sie wärmen Geschichten auf, die mein Kopf - zu meinem und des Kopfes Schutze - völlig verdrängt hatte. Das kann ich gut, meine Verdrängungsschublade funktioniert wie das Geistergefängnis bei Ghostbusters.

Aber zurück zum "Haare abscheiden": Eine Frau geht lange mit Kummer, Sorgen, Ängsten und Nöten schwanger, bevor sie überhaupt in Erwägung zieht, etwas an Ihrer Unzufriedenheit zu verändern. Das ist anders als bei den Männern. Männer leiden erst NACHDEM das Kind in den Brunnen gefallen ist. Würde ich auch gern. Bin etwas neidisch. Diese ganzen Extraknöpfe, mit der eine Frau ausgeliefert wird, sind nicht nur für das andere Geschlecht manchmal nervtötend, sondern auch für uns selbst. Aber wir sind nun mal das stärkere Geschlecht. Arme wie Tintenfische, das macht uns multifunktional. Und auch im Kopf scheinen beide Gehirnhälften miteinander im Einklang zu sein, so dass eine wunderbarer Dolby Surround Sound für Familie, Freunde und natürlich Partner möglich sind. Na gut, Spass beiseite... Was ist das also mit der Frisur und der Frau?

Es gibt eigentlich nur zwei Unterschiede und Möglichkeiten, die eine Frau mit einem radikalem Schnitt oder einer extremen Farbveränderung erreichen will:

1.) sich so weit wie möglich von sich selbst weg zu entfernen und neu zu erschaffen
2.) zu sich zurückzufinden

Aber warum ist das so? Eigentlich ganz einfach...

Frauen sind Kopftiere. Wir müssen an alles denken, wir lieben mit dem Kopf, wir planen, und auch beim Sex ist der Kopf leider dabei - zumindest zuerst, sorry Jungs. Irgendwann haben wir dann die Schnauze voll und im Kopf kommt es zu einer chemischen Reaktion: Wut, Trauer, Einsicht, Klarheit... und der Kopf räumt sich auf. Wir schmieden Pläne der Veränderung: so wollen wir sein! Das wollen wir besser machen! Das lassen wir uns nicht mehr gefallen! Und auf einmal platzt der Knoten und die Sicht auf die Dinge wird klar. Wir haben uns verändert, wir sind ja schliesslich Chamäleons und passen uns der neuen Situation in Sekunden an. Nur leider sieht keiner, dass wir nun fertig sind und etwas verändert haben. Voilà: Das was im Kopf passiert, das muss auch auf dem Kopf passieren.


In meinem Fall hatte meine Veränderung keinesfalls mit einer Trennung zu tun, sondern dieses Mal gehöre ich in Gruppe 2. Nach all den Monaten voller neuer Dinge, einem neuen Land, einem (jetzt nicht mehr) neuem Job, einer Ehe, einer neuen Sprache usw usw. habe ich mich selber wieder abgeholt. An dem Punkt wo ich, Maike, mich kurz hab stehen lassen, um mich der Organisation der "Grundbedürfnisse" zu widmen. Als ich bei dem Friseur meines Vertrauens sass und die Haare langsam fielen, sah ich mich das erste Mal wieder nach 24 Monaten. Der Blick in den Spiegel liess mich wirklich schlucken: "Schön Dich mal wieder zu sehen". Der Gang in die Beautyabteilung sowie eine ausführliche Shoppingtour bei der mir ALLES stand was mir gefiel, rundeten meinen neues altes Maike-Antlitz ab. Die Sonne schien nicht nur über dem Genfer See, sie schien mir auch nach langer Zeit mal wieder aus dem A.... na, ihr wisst schon!

Freitag, 8. November 2013

Stolen from Leandra (Menrepeller)



Armyjacket Lacondesa/Jeans Vintage/Top Zara/Pumps Jean Michel Cazabat/Sunnies Tiffany & Co.

Secretary look




Complete outfit H&M Trend

Mensworld


Coat from an outlet in Milano/Sweater Femmes/Pants Zara

Schott bomber jacket and Audrey Hepburn Skirt




Bomber Schott x American College/Skirt H&M Trend/Sweater with hearts Zara/Boots Belmondo (old)

Mittwoch, 6. November 2013